Du bleibst unvergessen, Wolfgang Wermter

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Die Nachricht vom Tod meines langjährigen ICH WEISS WAS ICH TU-Kollegen Wolfgang Wermter hat mich getroffen und traurig gemacht.

Wolfgang war immer für die Community da. Immer in Aktion. Immer fröhlich. Oft auch unbequem, wenn es der Sache diente. Doch das war immer richtig.

Genau an dieses Engagement hat er nun seinen Herzschlag verloren. Wir vergessen keine Minute davon.

Meine Gedanken sind bei seinem Mann Andreas und all den anderen lieben Menschen, der Familie, Freund_innen und Wegbegleiter_innen die Wolfgang nun in Trauer zurücklässt. Möge seine Seele Frieden finden.

Mein letztes Interview habe ich mit Wolfgang vor drei Jahren geführt.

Es wurde bislang nicht veröffentlicht. Es ist mein letzter Gruß und meine Verneigung vor einem Präventionskollegen, der sich über Jahrzehnte engagiert und mit ganzem Herzen für die Themen „Schutz durch Therapie“ und „Älter werden als schwuler Mann“ eingesetzt hat.

Er und sein Mann waren das erste offen lebende diskortante Paar (ein Partner ist positiv und unter wirksamer Therapie, der andere negativ), welches sich bei ICH WEISS WAS ICH TU, der Präventionskampagne der Deutschen Aids-Hilfe, engagiert und auf zahlreichen Veranstaltungen den Fragen von Interessierten gestellt hat.

Wolfgang und Andreas haben einen entscheidenden Beitrag für die Verbreitung der Botschaft „Schutz durch Therapie“ geleistet.

Wolfgang starb nach langer Krankheit. Sein Lebenswerk bleibt unvergessen.

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