9 um 9: Konferenzstart & Demo

Täglich ab 21 Uhr die neun Bilder des Tages:

Stigma – zurück an Absender: Lillian über Vorurteile & Diskriminierung

lilianHIV-positive Menschen werden allzu oft stigmatisiert und diskriminiert. Lillian Petry kämpft gegen derartige Vorurteile – insbesondere, weil Menschen aus anderen Kulturkreisen und mit einer anderen Hautfarbe weiterer Stigmata ausgesetzt sind.

Sie wünscht sich, dass Menschen sich besser informieren statt andere zu stigmatisieren und diskriminieren.

Im Rahmen der Positiven Begegnungen in Hamburg sprach sie mit flosithiv.com

 

 

Deswegen möchte ich an dieser Stelle auch auf die

IMG_2969Kontaktstelle zu HIV-bedingter Diskriminierung
Kerstin Mörsch
Deutsche AIDS-Hilfe e.V.
Wilhelmstr. 138
10963 Berlin
Telefon: 030 690087-67 (Bürozeiten: Mo, Di und Fr, 9–15 Uhr)
E-Mail: gegendiskriminierung@dah.aidshilfe.de.

aufmerksam machen.

 

 

Spiel verloren. Herzen gewonnen.

Einfach göttlich, der Göttlich: Zwar hat es gerade beim Auswärtsspiel des FC St. Pauli in Dresden gaaaaanz knapp nicht gereicht (1:0), jedoch hat der Präsident und sein Verein bei den PoBe-Teilnehmer*innen ganz sicher viele Herzen gewonnen.

Wie toll schon seine Begrüßungsrede ankam, könnt ihr in meinem Blog vom ersten PoBe-Tag nachlesen:

HIV & Fußball: Zeit, dass sich was dreht

imageWie wichtig dem Verein das Thema ist, demonstrierte Oke Göttlich auch gestern: Zusammen mit seiner Familie nahm er auch bei der Demo „Stigma – zurück an Absender“ teil.

Ein großes Signal des Mannes, der sich auch für ein autofreies Hamburg  begeistern kann.

Und auch die Flyer und Broschüren verteilte der Präsident des FC St. Pauli gestern kräftig mit. Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle – soviel Engagement hat mehr als nur einen „guten Eindruck“ hinterlassen.

 

Oke Göttlich war der Schirmherr dieser Positiven Begegnungen. Kurz vor der Demo nahm er sich auch noch die Zeit um für meinen Blog über seine Beweggründe des Engagements zu sprechen. Seht selbst:

 

Haltet die Versprechen für Afrika!

 

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Tausende Menschen nehmen gerade an der Demo zum Auftakt der Welt-Aids-Konferenz in Durban/Südafrika teil. Sie gehen – wie wir – auf die Straße um lautstark daran zu erinnen: Aids tötet noch immer. Wir fordern einen weltweiten Zugang zu Medikament für jeden Menschen.

„Gebt die Hoffnung nicht auf, Afrika“ & „Haltet die Versprechen für Afrika!“ steht auf den Plakaten, wieder andere erinnern die europäischen Länder mit Botschaften wie „Don´t Brexit the Aids response“ daran, gerade jetzt nicht die Finanzierung zum Global Fund zu kürzen.

Es ist ein großartiges Gefühl hier mit vielen anderen Menschen für die richtige Sache zu demonstrieren. Es wird gesungen, getanzt: Südafrika hat auf diese Konferenz gewartet. Die Themen HIV & Aids sind hier so unglaublich erschreckend präsent, dass einem jegliche Dimenson dafür in Europa fehlt.

Wöchentlich infizieren sich allein in Südafrika 10.000 Menschen mit HIV – überwiegend Frauen, viele davon in der Folge von sexueller Gewalt.

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Die Welt muss aufhören wegzuschauen.