Bitte unterstützt unsere Petition und rettet damit Menschenleben!

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Bitte unterzeichnet hier online für unsere Petition.

Wir – JES Stuttgart – als Initiatoren der Petition – fordern:

Die schnellstmögliche Einrichtung von Drogenkonsumräumen in allen Bundesländern. Aufgrund der PositHIVen Begegnungen – Europas größter Selbshilfekonferenz – welche vom 23. bis 26. August in Stuttgart stattfindet, appellieren wir zuerst an die Stadt Stuttgart und das Bundesland Baden-Würrtemberg:

Herr Ministerpräsident Kretschmann, setzen Sie sich für die Drogen gebrauchenden Menschen im Bundesland Baden-Württemberg aus Gründen der Gesundheitsfürsorge adäquat ein: Schaffen Sie endlich durch eine Landesverordnung die Möglichkeit zur Errichtung von Drogenkonsumräumen in Baden-Württemberg!

Herr Oberbürgermeister Kuhn, richten Sie in Stuttgart, der Stadt der diesjährigen „Positiven Begegnungen“, schnellstens nach dem Erlass dieser Landesverordnung einen solchen Drogenkonsumraum ein! Durch die vom Selbsthilfeverein JES Stuttgart (Junkies, Ehemalige, Substituierte) initiierte engagierte Forschungsarbeit (unter Mitwirkung der Drogenhilfeeinrichtungen und der Suchthilfeplanung Ihrer Kommune) wurde klar herausgearbeitet und belegt:

Drogen gebrauchende Menschen in Stuttgart brauchen einen Drogenkonsumraum!

Bitte unterzeichnet durch hier online für unsere Petition.

Denn Konsumräume gewähren:

  • eine sichere und hygienische Möglichkeit zum Konsum
  • einen reduzierten Drogenkonsum im öffentlichen Raum
  • die Eindämmung von HIV, Hepatitis und anderer übertragbarer Infektionskrankheiten
  • die Sicherstellung einer medizinischen Notfallversorgung und dadurch Verhinderung von Todesfälle durch Überdosierung
  • eine medizinische Beratung zum Zwecke der Risikominimierung
  • eine Vermittlung von Angeboten zu weiterführenden Beratung und Therapie

Auch wenn bereits der Erlass einer Rechtsverordnung in Vorbereitung ist, so fordern wir von geplanten unsinnigen Beschränkungen abzusehen. Dies bedeutet konkret:

  • keine zeitliche Befristung der Gültigkeit auf 3 Jahre
  • keine Begrenzung lediglich auf Städte mit mehr als 300 000 Einwohnern
  • keine unnötigen Restriktionen, um den Gestaltungsspielraum des oder der Betreiber möglichst groß zu halten

Herr Kretschmann, Herr Kuhn, bitte setzen Sie sich für die Menschen ein, die auf Ihre Unterstützung besonders angewiesen sind. Die Sucht allein ist eine enorme Herausforderung. Helfen Sie den Menschen, die kaum eine Lobby in der Gesellschaft haben – seien Sie menschlich!

Stuttgart und das Land Baden-Württemberg können damit bundesweit ein Vorbild sein und die deutsche Drogenpolitik aktiv voranbringen.

Bitte unterzeichnet durch hier online für unsere Petition.

Dr Dirk Sander: „ 90-90-90 Ziele: Wir haben auch andere Probleme“

Soeben hält Dr. Dirk Sander auf der Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam seinen Vortrag. Dirk ist Referatsleiter für den Bereich Schwule und andere MSM (Männer die Sex mit Männern haben) und Leben mit HIV bei der Deutschen AIDS-Hilfe.

Kurz vor seinem Vortrag nahm er sich Zeit für ein Interview mit mir und seinen Blick auf die Konferenz.

„Wir sind in ja mittlerweile in einer Situation in der wir wirklich ernsthaft darüber nachdenken können, dass wir auch HIV beenden können

Über mehr zu erfahren zu seinen Plänen und den Fokus auf die wichtigen Präventionsthemen „Psychisches Wohlbefinden“ und „Substanzgebrauch“ schaut das ganze Interview: